Am 1. Mai machte die Hoigarta-Musik aus Deisenhausen eine Biergartentour quer durchs Ländle. Dazu wurde kurzer Hand ein LKW der Schlossbrauerei Augenried als Bühne umfunktioniert.

im Vordergrund v.l.n.r.: Alfred Seitz (LKW-Fahrer der Schlossbrauerei Autenried), Georg Bürzle jun (Vorstand des Musikverein Deisenhausen), Rudolf Feuchtmayr (Geschäftsführer der Schlossbrauerei Autenried) und
sein Sohn Peter Feuchtmayr
im Hintergrund: Die Hoigarta-Musiker aus Deisenhausen bei ihrer letzten Station im Autenrieder Brauereigasthof.
Zum Auftakt wurde das Maibaumfest in Haupelthofen angefahren. Anschießend standen das Brunnenfest in Waltenhausen und der 18. Rossertag in Höselhurst auf dem Programm. Endstation war dann der Autenrieder Brauereigasthof.
Die Idee zur Biergartentour mit dem LKW entstand bei einem gemütlichen „Hoigarta-Abend“ in Deisenhausen. Alfred Seitz, LKW-Fahrer der Schlossbrauerei, erklärte sich dann spontan bereit die mobile Bühne zu fahren. Die Begeisterung in und um Deisenhausen war so groß, dass gleich noch ein Fan-Bus, welcher den LKW den ganzen Tag begleitete, gebucht wurde.
Das Repertoire der Wandermusiker reichte von traditioneller Blasmusik über volkstümliche Hits bis hin zu bekannten Schlagern. Sie sorgten damit an allen Feststationen für eine gute Stimmung.
Bei einem kühlen Bier und einer schmackhaften Brotzeit im Autenrieder Brauereigasthof, konnten die Musiker auf einen gelungene Maitour anstoßen.
Unser Ziel war es beim Umbau, etwas „andere“ Themenzimmer zu gestalten, die für einen Brauereigasthof die Verbindung zur Brauerei präsentieren.
Mit Handwerkern ausschließlich aus Missen und Umgebung sind somit Zimmer mit einer besonderen Note entstanden.

Die teils kupferfarbenen Wände repräsentieren das Sudhaus mit den Kupfer-Sudpfannen, der rustikale Eichenboden, die gebürstete heimische Eiche bei den Möbeln und die Fasseiche hinter den Betten stehen für die Natur bzw. Natürlichkeit und Reinheit, so wie auch das Bier nach dem Reinheitsgebot gebraut wird. Große Kupfervasen stehen in jedem Zimmer.
Die hopfengrünen Sofas bringen Frische, das traditionelle Karo stehen für alpenländische Gemütlichkeit.
Große, beleuchtbare alte Fotomotive der Brauerei in sepia hinter den Betten sorgen für eine besondere Atmosphäre.
Alle Zimmer sind durch ein Karten-Schließsystem zu öffnen, diese Karten sind noch dieses Jahr kompatibel mit der Allgäu-Walser-Card, so dass der Gast in Zukunft nur noch eine gemeinsame Karte erhält.
Jedes Zimmer verfügt über einen Tresor, großen Flach-TV, WLan-Zugang. 5 der 7 neuen Zimmer verfügen über Balkon.
Die Franz-Anton-Schäffler-Suite verfügt über ein Schlafzimmer mit 2 Betten mit begehbarem Eckschrank, ein 2. Schlafzimmer mit einem Bett, einen Wohnraum mit Doppelcouch, Tisch mit 4 Stühlen, ein großes Bad mit 2 Waschbecken, großer Dusche und separatem WC, außerdem 2 Balkone.
Die Bäder sind mit jedem Komfort ausgestattet.
Pfiffige Waschbecken aus Kieselstein, große, komfortable Duschen mit Regendusche, teils separate WC’s, Badradio, Fön, reichlich Ablagemöglichkeiten.
Glastüren bzw. Glasschiebetüren mit Hopfen- und Getreidemotiven.

Die Verbindung zur Tradition entsteht auch durch die Namensgebung der Zimmer:
Johann Baptist Schäffler (1838 – 1894) Bierbrauer und Wirt 1. Generation
Franz Anton Schäffler (1879 – 1950) Bierbrauer, leitete die Brauerei 50 Jahre lang, Erbauer der Schäffler-Villa 2. Generation SUITE!!
Luitpold Schäffler (1899 - 1944 vermisst in Rumänien) Braumeister 3. Generation
Karl Schäffler (1904 - 1947 gestorben in Kriegsgefangenschaft) Braumeister 3. Generation
Franziska Schäffler (1901 – 1959) leitete lange das Depot in Kempten, Mutter von Seniorchefin Edeltraut Graßl 3. Generation
Aloisia Schäffler (1903 – 1991) Wirtin + Leitung der Brauerei, unterstützt von Hannes und Edeltraut Graßl 3. Generation
Hannes Graßl (1913 – 1994) Braumeister, Leitung der Brauerei von 1959 – 1777, Vater von Hanspeter und Dieter Graßl 4. Generation
... Hanspeter Graßl ist somit 5. Generation, unsere Jungs Florian und Sebastian Graßl dann die 6. Generation!
Im Vorraum der Zimmer hängt eine Chronik von Brauerei und Gasthof Schäffler sowie ein großes, beleuchtetes Bild des Sudhauses , im Treppenhaus stehen Glasröhren mit Hopfen und Malz und im 1. Stock beim Zugang zu den Zimmern ist eine komplette Wand mit alten Rechnungen, Lieferscheinen, Dokumenten vom Beginn des 20. Jahrhunderts tapeziert.
Am letzten Sonntag wurde in Autenried auf den "Tag des deutschen Bieres" angestoßen.
Lautstark eröffneten die 15 Mann der Böllerschützen aus Roßhaupten in drei Runden das Fest.
Auf Grund der schlechten Wettervorhersage fand das Brauereifest nicht wie gewohnt im Brauereihof statt, sondern wurde kurzer Hand in die neue Lagerhalle im hinteren Bereich der Brauerei verlegt.

Franz Zenker (Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Ichenhausen) hatte die Ehre das erste Fass anzuzapfen. Gekonnt floss der Gerstensaft bereits nach zwei Schlägen.
Die Musikalische Umrahmung zum Frühschoppen übernahm die Musikkapelle Hochwang-Oxenbronn. Die Musiker aus Ebershausen gaben am Nachmittag ihr Können zum Besten.
Passend zur tollen Feststimmung gab es natürlich die prämierten Bierspezialitäten der Schlossbrauerei frisch gezapft. Wer lieber ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk oder ein Mineralwasser bevorzugte, kam natürlich ebenfalls auf seine Kosten.

v.l.n.r. Celia Feuchtmayr, Franz Zenker (Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Ichenhausen), Rudolf Feuchtmayr
(Geschäftsführer der Schlossbrauerei Autenried) und Jürgen Schuler (Verkaufsleiter der Schlossbrauerei Autenried).
An den Verkaufsständen der Metzgerei Kühle, der Metzgerei Falk, der Molkerei Herzog und nicht zuletzt bei der Schneckenfarm Merkle konnten sich die Besucher verwöhnen lassen. Mit Kaffee und Kuchen versorgten viele fleißige Hände der Geselligen Vereinigung Autenried die Gäste.
Das große Highlight war die laufende Abfüllanlage. Groß und Klein konnte hautnah miterleben, wie dort die Flaschen gefüllt, etikettiert und kontrolliert wurden. In Kisten gepackt verschwanden diese dann mit dem Stapler im großen Lagerraum.
Viele weitere Attraktionen gab es vor allem für die Kinder: ein Glücksrad, der Luftballonwettbewerb, Kinderschminken und sogar ein Zauberer zog die kleinen Gäste in seinen Bann.
Als kleine Kostprobe erhielt jeder Besucher beim Nachhauseweg noch eine Flaschen "Autenrieder Johannisbeer-Spritzer".