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Im frühen Mittelalter waren Klöster Bewahrer der Kultur und Zentren der Bildung. Aber auch praktische Dinge wie Landwirtschaft, Pflanzenzucht, Kräuter- Pflanzen und Heilkunde sowie das Betreiben von Klosterbrauereien war Sache der christlichen Gemeinschaften. Daneben wurden Schulen unterhalten und durch die Arbeitsteilung im handwerklichen oder im geistigen Bereich wurden Erkenntnisse aller Art schriftlich für die nächsten Generationen festgehalten. Man darf feststellen, dass durch die Klöster die Entwicklung des Brauwesens entscheident vorangetrieben wurde. Mit dem Aufkommen der Städte verloren aber die Klöster ihre Bedeutung, sie wurden durch Handwerker und Universitäten ersetzt.
Sozusagen ein Musterbeispiel für die gelungene Revitalisierung einer Klosteranlage befindet sich im verträumten schwäbischen Markt Irsee. Getrennt in das schwäbische Bildungszentrum Kloster Irsee und in den ähnlich klingenden Privaten Brauereigasthof Irseer Klosterbraeu: Willkommen! Ein umfangreiches Erneuerungsprogramm hat die Inhaberfamilie auf sich genommen und in den letzten Jahren das Klosterviertel zu neuem Leben erweckt. Planen Sie genügend Zeit ein um das umfangreiche Angebot zu entdecken...
Der Name Mettlacher Abtei-Bräu erinnert an ein früher an nämlicher Stelle existierendes Kloster. Äußerst rührig betrieben von den Familien Fell und Schorn. Absolut bierig. Wenn Sie Mettlach - Die Gemeinde an der Saarschleife geografisch nicht zuordnen können: das Abkommen von Schengen (im nahen Luxenburg) ist Ihnen sicherlich ein Begriff. Und dass der Name Abteibräu auch mit Leben erfüllt wird, wurde am 14. April unter Beweis gestellt. An diesem Tag nämlich - ach, lesen Sie doch den Artikel hier Mettlacher Abtei-Bräu - Veranstaltungen - Aktueller Veranstaltungsplan
Um 1232 bis 1250 wurde das Dominikanerinnenkloster Adlersberg +++ Braugasthof Prösslbräu - Adlersberg +++ vom Herzog Ludwig dem Strengen gegründet und erbaut. Es ligt nordwestlich von Regensburg. Nonnen von Weißenburg aus Bayern entfalteten hier fast 300 Jahre ein reiches Klosterleben. In den Wirren nach der Reformation um 1542 schloss das Kloster für immer seine Pforten. Im Jahre 1838 erwarb der Braumeister Michael Prößl das Okonomiegut und die "Breystadt". Nunmehr lebt und wirkt seit 4. und 5. Generationen die Familie Prössl an dieser historischen Stätte, stets bemüht mit selbstgebrautem Bier und solider, bayerischer Hausmannskost gepflegte Gastlichkeit zu vermitteln. Der "Palmator" ist ein dunkler Doppelbock, der seinen Ursprung in der Klostergeschichte hat. Zu damaliger wie in heutiger Zeit wurde in der Fastenzeit und um Kirchweih ein besonders kräftiges Bier gebraut. Ein absoluter Insider Tipp: Eine Äbtissin dieses Klosters verfügte, dass am Palmsonntag jeder Gast seinen Palmator und jedes Kind eine Breze erhalten sollte.
Sozusagen die Mutter aller Klosterbauten befindet sich im schweizerischen St. Gallen. Der St.Galler Klosterplan bildete mehr oder weniger die Grundlage aller später gebauten westlichen Klöster. Im Zentrum der Bischofstadt findet man ein neues Mitglied unserer Kooperation. Der goldene Leuen (Löwe) im früheren Hotel National, (daher der für unsere Ohren nicht so geläufige Ausdruck "Natzi"). Die dazugehörige Hausbrauerei befindet sich in einem kleinen Vorort, in Roggwil mit einer kleinen Bierbar, Öffnungszeiten: huus-braui. Lassen Sie sich bei Ihrem Besuch die zwar altertümlichen, aber top restaurierten Abfüllmaschinen zeigen.