Newsletter Oktober 2004

Über Ihre Meinung zum Newsletter, nebst Anregungen
und Besuchserlebnissen freut sich der Redakteur unter
private@braugasthoefe.com

 

Im frühen Mittelalter waren Klöster Bewahrer der Kultur
und Zentren der Bildung. Aber auch praktische Dinge
wie Landwirtschaft, Pflanzenzucht, Kräuter- Pflanzen
und Heilkunde sowie das Betreiben von Klosterbrauereien
war Sache der christlichen Gemeinschaften.
Daneben wurden Schulen unterhalten und durch die
Arbeitsteilung im handwerklichen oder im geistigen
Bereich wurden Erkenntnisse aller Art schriftlich für
die nächsten Generationen festgehalten.
Man darf feststellen, dass durch die Klöster die
Entwicklung des Brauwesens entscheident vorangetrieben
wurde. Mit dem Aufkommen der Städte verloren aber die
Klöster ihre Bedeutung, sie wurden durch Handwerker
und Universitäten ersetzt.
 

Sozusagen ein Musterbeispiel für die gelungene
Revitalisierung einer Klosteranlage befindet sich im
verträumten schwäbischen Markt Irsee. Getrennt in
das schwäbische Bildungszentrum
Kloster Irsee und
in den ähnlich klingenden Privaten Brauereigasthof
Irseer Klosterbraeu: Willkommen!
Ein umfangreiches Erneuerungsprogramm hat die
Inhaberfamilie auf sich genommen und in den letzten
Jahren das Klosterviertel zu neuem Leben erweckt.
Planen Sie genügend Zeit ein um das umfangreiche
Angebot zu entdecken...

 

Der Name Mettlacher Abtei-Bräu erinnert an ein früher an
nämlicher Stelle existierendes Kloster. Äußerst rührig
betrieben von den Familien Fell und Schorn. Absolut bierig.
Wenn Sie
Mettlach - Die Gemeinde an der Saarschleife
geografisch nicht zuordnen können: das Abkommen von
Schengen (im nahen Luxenburg) ist Ihnen sicherlich ein
Begriff. Und dass der Name Abteibräu auch mit Leben
erfüllt wird, wurde am 14. April unter Beweis gestellt.
An diesem Tag nämlich  - ach, lesen Sie doch den Artikel hier
Mettlacher Abtei-Bräu - Veranstaltungen - Aktueller Veranstaltungsplan


 

Um 1232 bis 1250 wurde das Dominikanerinnenkloster
Adlersberg
+++ Braugasthof Prösslbräu - Adlersberg +++
vom Herzog Ludwig dem Strengen gegründet und erbaut.
Es ligt nordwestlich von
Regensburg. Nonnen von
Weißenburg aus Bayern entfalteten hier fast 300
Jahre ein reiches Klosterleben. In den Wirren nach
der Reformation um 1542 schloss das Kloster für immer
seine Pforten. Im Jahre 1838 erwarb der Braumeister
Michael Prößl das Okonomiegut und die "Breystadt".
Nunmehr lebt und wirkt seit 4. und 5. Generationen die
Familie Prössl an dieser historischen Stätte, stets bemüht
mit selbstgebrautem Bier und solider, bayerischer
Hausmannskost gepflegte Gastlichkeit zu vermitteln.
Der "Palmator" ist ein dunkler Doppelbock, der seinen
Ursprung in der Klostergeschichte hat.
Zu damaliger wie in heutiger Zeit wurde in der Fastenzeit
und um Kirchweih ein besonders kräftiges Bier gebraut.
Ein absoluter Insider Tipp: Eine Äbtissin dieses Klosters
verfügte, dass am Palmsonntag jeder Gast seinen
Palmator und jedes Kind eine Breze erhalten sollte.

 

Sozusagen die Mutter aller Klosterbauten befindet sich
im schweizerischen St. Gallen. Der
St.Galler Klosterplan
bildete mehr oder weniger die Grundlage aller später
gebauten westlichen Klöster.
Im Zentrum der Bischofstadt findet man ein neues Mitglied
unserer Kooperation. Der goldene Leuen (Löwe) im
früheren Hotel National, (daher der für unsere Ohren
nicht so geläufige Ausdruck "Natzi").
Die dazugehörige Hausbrauerei befindet sich in einem
kleinen Vorort, in Roggwil mit einer kleinen Bierbar,
Öffnungszeiten:
huus-braui. Lassen Sie sich bei Ihrem
Besuch die zwar altertümlichen, aber top restaurierten
Abfüllmaschinen zeigen.
 

 

Und zum Schluss noch einen besonderen Fliegenfänger,
einfach anklicken, mit der Maus um die Nase
herumfahren, zum Schluss auf die Nasenspitze zielen
und: Doppelklick
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Marianna Hasler und Walter Tobler